Erdrutsche / Steinschläge
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GEFAHREN

Die Bodenbeschaffenheit vieler Wander- und Gebirgspfade ist sehr vielfältig: Nackte oder begraste Erde, Wurzeln, Steine, Schutt und plattiger Fels wechseln oft in zufälliger und unerwarteter Folge. Besonders die schmierig-nasse Erde, ausgeprägt als dünne Schicht auf Stein, welche die Wege bedecken, ist oft äusserst rutschig. Sie ist im Frühjahr nach der Schneeschmelze oder nach Regenfall häufig anzutreffen. Auch verborgene glitschige Wurzeln haben den gleichen Effekt. Wer sich hier aus Unvorsichtigkeit überraschen lässt, rutscht plötzlich weg. An ausgesetzten Stellen, z.B. bei grosser Fallhöhe, kann dies fatale Folgen haben. Die ungenügende persönliche Ausrüstung, vor allem falsches Schuhmaterial, leisten einem Sturz zusätzlich Vorschub.
(Textquelle: www.bfu.ch)

Erdrutsche / Steinschläge...

Kann man sie voraussehen?

Grundsätzlich gilt, auf Bergtouren ist immer Vorsicht geboten. Da es keine präparierten Spazierwege sind. Das Gelände sollte auf der Bergtour immer wieder in Augenschein genommen werden. Sei es auch bloss um zu sehen ob es da weiter oben eine Felswand oder ein Geröllfeld hat. Wie sieht die Umgebung im allgemeinen aus? Macht der Hang und der Boden einen stabilen Eindruck? Gibt es Anzeichen von früheren Rutschungen-, Steinschlägen-, Geröllabgängen?
Dies sollte man vor allem dann tun, wenn es in der Woche zuvor viel geregnet hat. Oder wenn man sieht, dass man sich eigentlich in unstabilen Gelände befindet.

Hier zum Beispiel, können immer wieder Steine kommen.

 
Das überqueren einer solchen Stelle weiter unten ist mit Vorsicht und Blick nach oben zu geniessen.


Hier herscht auch weiterhin Erdrutschgefahr. Und auch das Gestein ist gelockert!

 


Letztes Update: 29.09.2007 21:14 Count: 2542 Copyright © 2004-2014 Daniela Walser